
Microsoft 365 und Entra ID sind Ihr neuer Perimeter.
Für die meisten Unternehmen ist die Cloud heute vor allem eines: Microsoft 365. Postfächer, Dateien, Teams-Chats und die Identitäten aller Mitarbeitenden liegen dort – und damit ist Entra ID (früher Azure AD) der eigentliche Perimeter. Wer dort eine Rolle zu weit fasst oder ein Konto ohne zweiten Faktor stehen lässt, öffnet nicht einen Dienst, sondern das ganze Unternehmen.
Unser Schwerpunkt liegt deshalb auf Microsoft 365 und Entra ID: Rechte- und Rollenmodell, Conditional Access, Gastkonten, App-Registrierungen und die Frage, wie weit sich ein einmal erlangter Zugang ausweiten lässt. AWS und Google Cloud prüfen wir mit derselben Methodik, ebenso die hybride Naht zu Ihrem eigenen Active Directory.
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch. Wir analysieren Ihre Situation und empfehlen den passenden Ansatz.
Anfragen0800 20 60 900Hier liegen Identitäten, Postfächer und Dateien – und damit das lohnendste Ziel. Wir prüfen Rollenmodell, Conditional Access, Gastkonten, App-Registrierungen mit zu weiten Berechtigungen und Wege vom normalen Konto zum Global Administrator.
In der Cloud entstehen Vorfälle selten durch eine fehlende Aktualisierung – dafür sorgt der Anbieter. Sie entstehen durch einen zu weit freigegebenen Datenspeicher, eine Netzregel, die niemand zurückgenommen hat, oder eine Rolle, die sich selbst erweitern darf. Genau das prüfen wir, an Ihrer Umgebung und nicht an einer Checkliste.
Kaum ein Unternehmen ist rein in der Cloud. Entra Connect, Hybrid Join, Passwort-Hash-Synchronisation und Verbundanmeldung verbinden Microsoft 365 mit dem lokalen Active Directory. An dieser Naht entstehen Angriffswege, die keine der beiden Seiten allein sieht: Ein übernommenes Cloud-Konto endet im Rechenzentrum – oder ein Server im Serverraum öffnet den Tenant.
Nicht jede Umgebung ist Microsoft. IAM-Rollen und Vertrauensbeziehungen in AWS, Dienstkonten und Projektstruktur in der Google Cloud, offene Buckets, Schlüssel im Repository: Die Technik unterscheidet sich, die Leitfrage bleibt dieselbe – wie weit kommt jemand, der genau einen Zugang hat?
Wir erfassen Tenants, Abonnements, Konten und deren Verbindungen – oft der erste vollständige Überblick, den ein Kunde über seine Microsoft-365-Umgebung bekommt.
Automatisierter Abgleich gegen anerkannte Härtungsvorgaben (CIS Benchmarks) als Grundlage für die manuelle Prüfung.
Der Kern: Wir verfolgen, welche Identität über welchen Umweg zu welchen Rechten kommt.
Wir prüfen ausgewählte Pfade praktisch nach – kontrolliert und abgestimmt, um die tatsächliche Ausnutzbarkeit zu belegen.
Priorisierte Befunde mit konkreten Vorgaben, die Ihr Team direkt in Infrastructure-as-Code übernehmen kann.
Für die üblichen Tests innerhalb Ihrer eigenen Umgebung ist heute keine gesonderte Genehmigung mehr nötig – die großen Anbieter erlauben das ausdrücklich, solange sich der Test auf Ihre eigenen Ressourcen beschränkt. Für einzelne Verfahren wie Lasttests gelten Sonderregeln. Wir prüfen das vor Testbeginn für Ihre konkrete Umgebung und dokumentieren es.
Gerade dann. Bei verwalteten Diensten kümmert sich der Anbieter um Betriebssystem und Patches – die Konfiguration bleibt aber vollständig bei Ihnen, und dort liegen die typischen Vorfälle: offene Datenspeicher, zu weit gefasste Rollen, fehlende Verschlüsselung, deaktivierte Protokollierung. Weniger Server bedeutet nicht weniger Angriffsfläche, sondern eine andere.
Deutlich weniger als bei einem klassischen Pentest. Wir brauchen einen lesenden Zugang mit Auditrechten, einen Ansprechpartner für Rückfragen und die Freigabe. Der Aufwand auf Ihrer Seite liegt erfahrungsgemäß bei wenigen Stunden – der Großteil davon in der Vorbereitung und in der Ergebnisbesprechung.
Nein, es beantwortet eine andere Frage. Ein CSPM-Werkzeug meldet Abweichungen von Regeln – dauerhaft und breit. Wir prüfen, welche dieser Abweichungen in Ihrer konkreten Umgebung tatsächlich zu einem Angriffspfad führen, und finden zusätzlich die Ketten, die aus mehreren für sich harmlosen Einstellungen entstehen. Beides zusammen ergibt ein realistisches Bild.
Cloud-Umgebungen ändern sich schneller als klassische Infrastruktur, deshalb ist eine jährliche Prüfung ein sinnvoller Rhythmus – zusätzlich anlassbezogen, wenn Sie eine neue Plattform einführen, das Rechtemodell umbauen oder größere Workloads migrieren. Für die Zeit dazwischen ist kontinuierliches Monitoring der passendere Ansatz.
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